Honig ist ein natürliches Wunderprodukt, das mit viel Fleiß von Bienen hergestellt wird. Doch wie genau gelangt der Honig aus dem Bienenstock ins Glas? Hier erfährst du alles über die Honigproduktion – vom Sammeln des Nektars bis zur Abfüllung.
1. Die Bienen sammeln Nektar
Die Honigproduktion beginnt mit den Arbeiterbienen, die Blütennektar sammeln. Dieser wird in ihrem Honigmagen gespeichert und mit Enzymen angereichert. Zurück im Bienenstock übergeben sie den Nektar an andere Bienen, die ihn weiterverarbeiten.
2. Die Umwandlung in Honig
Im Bienenstock wird dem Nektar durch stetiges Kneten und Verdunsten von Wasser der perfekte Feuchtigkeitsgehalt verliehen. Anschließend lagern die Bienen den Honig in Waben ein und verschließen diese mit Wachs – der Honig ist nun haltbar.
3. Die Honigernte
Imker entnehmen die Waben aus den Bienenstöcken und entdeckeln sie vorsichtig. Anschließend kommen die Waben in eine Honigschleuder, die durch Zentrifugalkraft den Honig herauslöst.
4. Filtern und Abfüllen
Nach der Schleuderung wird der Honig gesiebt, um Wachsteilchen zu entfernen. Danach ruht er einige Zeit, sodass sich Luftblasen setzen. Anschließend wird er in Gläser abgefüllt und ist bereit zum Verkauf.
Nachhaltige Honigproduktion
Ein verantwortungsvoller Imker entnimmt nur den überschüssigen Honig, sodass die Bienen genug Vorrat für den Winter behalten. Regionale und bio-zertifizierte Imkereien setzen zudem auf nachhaltige Praktiken.
Fazit
Die Honigproduktion ist ein faszinierender Prozess, der von der Natur und den Bienen gelenkt wird. Wer regionalen Honig kauft, unterstützt nicht nur die heimische Imkerei, sondern auch den Erhalt der Bienenpopulation.